Beschreibung
Szechuanpfeffer – zitrusartige Würze mit charakteristischem Prickeln
Unser Szechuanpfeffer ist eine außergewöhnliche Gewürzspezialität, die sich deutlich von klassischem schwarzen oder weißen Pfeffer unterscheidet. Charakteristisch sind sein frisches, zitrusartiges Aroma und das typische prickelnde bis leicht betäubende Mundgefühl, das Szechuanpfeffer zu einem unverwechselbaren Bestandteil der chinesischen und insbesondere der Sichuan-Küche macht.
Anders als sein Name vermuten lässt, handelt es sich bei Szechuanpfeffer botanisch nicht um echten Pfeffer der Gattung Piper. Er stammt von Pflanzen der Gattung Zanthoxylum, die zu den Rautengewächsen gehören.
Als Gewürz werden vor allem die aromatischen Fruchtschalen verwendet. Diese besitzen ein komplexes Aromaprofil, das je nach Sorte und Herkunft zitrusartige, leicht florale und würzige Noten zeigen kann.
Szechuanpfeffer eignet sich hervorragend für Wokgerichte, Fleisch, Geflügel, Tofu, Gemüse, Nudeln, Reis, Suppen, Marinaden und asiatische Gewürzmischungen. Besonders bekannt ist die Kombination mit Chili, bei der Chilischärfe und das charakteristische Prickeln des Szechuanpfeffers zusammentreffen.
Geschmack & Charakter
Szechuanpfeffer zeichnet sich weniger durch klassische Pfefferschärfe als durch sein außergewöhnliches Mundgefühl und sein zitrusbetontes Aroma aus.
Beim Essen kann sich auf Lippen und Zunge ein prickelndes, kribbelndes und vorübergehend leicht betäubendes Gefühl entwickeln. Dieses charakteristische sensorische Erlebnis gehört zu den besonderen Eigenschaften des Gewürzes.
Geschmack: zitrusartig, würzig & leicht floral
Mundgefühl: charakteristisch prickelnd bis leicht betäubend
Aromaprofil: Zitrusnoten mit komplexer Gewürzwürze
Verwendung: Wok, Fleisch, Geflügel, Tofu, Gemüse, Nudeln & Suppen
Besonderheit: kein klassischer Pfeffer – Gewürzspezialität aus der Gattung Zanthoxylum
Was ist Szechuanpfeffer?
Szechuanpfeffer – häufig auch Sichuanpfeffer geschrieben – bezeichnet aromatische Pflanzenteile verschiedener Arten der Gattung Zanthoxylum.
Diese Pflanzen gehören zur Familie der Rautengewächse und sind damit botanisch nicht mit schwarzem Pfeffer (Piper nigrum) gleichzusetzen.
Als Gewürz werden hauptsächlich die getrockneten Fruchtschalen genutzt.
Für die genaue botanische Art deines Produkts sollte die jeweilige Lieferantenspezifikation herangezogen werden, da unter der Handelsbezeichnung Szechuanpfeffer unterschiedliche Zanthoxylum-Arten angeboten werden können.
Szechuanpfeffer oder Sichuanpfeffer?
Beide Schreibweisen werden im Deutschen verwendet.
Sichuan entspricht der heute international gebräuchlichen Umschrift für die chinesische Provinz.
Die Schreibweise Szechuan ist eine ältere, im Lebensmittel- und Gastronomiebereich aber weiterhin häufig anzutreffende Variante.
Für deinen Onlineshop würde ich Szechuanpfeffer als Produktbezeichnung beibehalten, wenn das Produkt bereits so geführt wird, und Sichuanpfeffer zusätzlich für SEO verwenden.
Ist Szechuanpfeffer echter Pfeffer?
Nein.
Schwarzer, weißer und grüner Pfeffer stammen von der Pfefferpflanze Piper nigrum.
Szechuanpfeffer gehört dagegen zur Gattung Zanthoxylum.
Seine Verwendung als Gewürz und seine gewisse Schärfewahrnehmung erklären die Bezeichnung „Pfeffer“, botanisch handelt es sich jedoch um eine andere Pflanzengruppe.
Warum prickelt Szechuanpfeffer auf der Zunge?
Eine der charakteristischen Eigenschaften von Szechuanpfeffer ist das besondere Kribbeln und Prickeln im Mund.
Dafür sind natürlich vorkommende Inhaltsstoffe der Pflanze verantwortlich, insbesondere sogenannte Hydroxy-alpha-Sanshoole.
Das sensorische Erlebnis unterscheidet sich deutlich von der Schärfe von Chili oder schwarzem Pfeffer.
Szechuanpfeffer & Chili
Eine der bekanntesten Kombinationen der Sichuan-Küche ist Szechuanpfeffer mit Chili.
Dabei treffen zwei unterschiedliche sensorische Eindrücke aufeinander:
Chili sorgt für Schärfe, während Szechuanpfeffer das typische prickelnde Mundgefühl und seine Zitrusnoten einbringt.
Diese Kombination ist charakteristisch für das als Má Là bekannte Geschmacksprinzip der Sichuan-Küche.
Szechuanpfeffer richtig anrösten
Szechuanpfeffer kann vor der Verwendung kurz und vorsichtig in einer trockenen Pfanne angeröstet werden.
Dafür die Pfanne bei niedriger bis mittlerer Temperatur erhitzen.
Szechuanpfeffer hineingeben und unter Bewegung kurz erwärmen, bis sein Aroma deutlicher wahrnehmbar wird.
Anschließend sofort aus der heißen Pfanne nehmen.
Nicht zu dunkel rösten oder verbrennen lassen.
Nach dem Abkühlen kann der Szechuanpfeffer im Mörser zerstoßen oder gemahlen werden.
Ganz, geschrotet oder gemahlen verwenden
Je nach Gericht kann Szechuanpfeffer unterschiedlich verarbeitet werden.
Ganz: beispielsweise zum Aromatisieren bestimmter Schmorgerichte oder Öle.
Geschrotet: für Wokgerichte, Fleisch und Gemüse.
Gemahlen: zum gezielten Würzen und für Gewürzmischungen.
Frisch zerstoßener oder gemahlener Szechuanpfeffer eignet sich besonders gut, wenn sein charakteristisches Aroma deutlich wahrnehmbar bleiben soll.
Für Wokgerichte
Szechuanpfeffer eignet sich hervorragend für Wokgerichte mit:
- Rindfleisch
- Hähnchen
- Schweinefleisch
- Tofu
- Auberginen
- Pilzen
- Paprika
- verschiedenen Gemüsesorten
Je nach Rezept kann er zusammen mit Chili, Knoblauch und Ingwer eingesetzt werden.
Für Fleisch & Geflügel
Szechuanpfeffer kann Fleischgerichten einen völlig anderen Charakter verleihen als klassischer schwarzer Pfeffer.
Er passt beispielsweise zu:
- Rind
- Schwein
- Ente
- Hähnchen
- Lamm
Besonders interessant ist die Kombination mit Chili, Ingwer, Knoblauch und Sojasauce.
Für Tofu
Tofu nimmt Gewürzaromen besonders gut auf und lässt sich hervorragend mit Szechuanpfeffer kombinieren.
Zusammen mit Chili, Knoblauch und einer herzhaften Sauce entsteht ein kräftiges Gericht mit dem charakteristischen prickelnden Mundgefühl.
Für Gemüse
Besonders passend sind:
- Auberginen
- Pilze
- Pak Choi
- Kohl
- Paprika
- grüne Bohnen
- Brokkoli
Szechuanpfeffer kann dabei frisch zerstoßen und gegen Ende der Zubereitung hinzugefügt werden.
Für Nudeln & Reis
Auch Nudel- und Reisgerichte können mit einer kleinen Menge Szechuanpfeffer verfeinert werden.
Besonders in Kombination mit Chiliöl, Sesam, Knoblauch oder Frühlingszwiebeln entsteht ein charakteristisches asiatisches Geschmacksprofil.
Zutaten
100 % Szechuanpfeffer.
Die genaue botanische Art sollte entsprechend der Produktspezifikation ergänzt werden, sofern sie dort eindeutig angegeben ist.
Lagerung
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen gut verschlossen aufbewahren. Für ein möglichst deutliches Aroma erst nach Bedarf zerstoßen oder mahlen.







