Beschreibung
Curryblätter – getrocknete Blätter des Currybaums
Getrocknete Curryblätter sind ein traditionell verwendetes Gewürz der südasiatischen Küche. Sie stammen vom Currybaum (Murraya koenigii) und werden insbesondere zum Würzen von Currys, Dal, Reisgerichten, Gemüse, Hülsenfrüchten, Chutneys und Saucen verwendet.
Trotz ihres Namens sind Curryblätter kein Currypulver und keine Currymischung. Es handelt sich um die Blätter einer eigenständigen Gewürzpflanze. Ihr charakteristisches Aroma unterscheidet sich deutlich von klassischen Mischungen aus Kurkuma, Koriander, Cumin und anderen Currygewürzen.
Getrocknete Curryblätter können während des Kochens direkt in das Gericht gegeben oder zunächst kurz in Öl beziehungsweise Ghee erhitzt werden. Besonders in Gerichten mit Linsen, Kichererbsen, Gemüse, Reis und Kokosmilch setzen sie einen charakteristischen würzigen Akzent.
Was sind Curryblätter?
Curryblätter sind die Blätter des Currybaums (Murraya koenigii).
Die Pflanze gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Ihre Blätter werden als Gewürz verwendet und sind besonders in verschiedenen Küchen Südasiens verbreitet.
Curryblätter sollten nicht mit Currypulver verwechselt werden. Während Currypulver aus mehreren Gewürzen zusammengestellt wird, handelt es sich bei Curryblättern um ein einzelnes pflanzliches Gewürz.
Wie schmecken Curryblätter?
Curryblätter besitzen ein charakteristisches, eigenständiges Aroma mit würzigen, kräuterartigen und leicht zitrusartigen Nuancen.
Getrocknete Curryblätter unterscheiden sich in ihrer Aromaintensität von frischen Curryblättern. Durch Erhitzen und insbesondere durch kurzes Anrösten in Fett lässt sich ihr Aroma gut in ein Gericht einarbeiten.
Curryblätter richtig verwenden
Eine klassische Zubereitungsmethode besteht darin, die Curryblätter zunächst kurz in heißem Öl oder Ghee zu erhitzen.
Dazu etwas Öl oder Ghee erhitzen, einige Curryblätter hineingeben und kurz mit weiteren Gewürzen anrösten.
Anschließend können beispielsweise Zwiebeln, Gemüse, Linsen oder andere Zutaten hinzugegeben werden.
Alternativ können die getrockneten Blätter direkt während des Kochens in Currys, Suppen oder Saucen gegeben werden.
Für Dal & Hülsenfrüchte
Curryblätter eignen sich besonders zum Würzen von:
- Linsen
- Dal
- Kichererbsen
- Bohnen
- Linsensuppen
- Hülsenfrucht-Currys
Sie lassen sich dabei beispielsweise mit Senfsaat, Cumin, Chili, Kurkuma oder Ingwer kombinieren.
Für Currys
Getrocknete Curryblätter können sowohl in Gemüse- als auch in Fleischcurrys verwendet werden.
Besonders gut lassen sie sich mit:
- Kokosmilch
- Gemüse
- Hähnchen
- Fisch
- Linsen
- Kichererbsen
kombinieren.
Für Reisgerichte
Curryblätter können beim Kochen von Reisgerichten mitverwendet oder zunächst in etwas Öl angeröstet und anschließend mit dem Reis vermischt werden.
Sie eignen sich unter anderem für würzige Reispfannen und südasiatisch inspirierte Reisgerichte.
Für Gemüse
Auch Kartoffeln, Auberginen, Blumenkohl, Zucchini, Kürbis und andere Gemüsegerichte lassen sich mit Curryblättern würzen.
Ganze Blätter oder zerkleinern?
Getrocknete Curryblätter können ganz mitgekocht oder zwischen den Fingern leicht zerbröselt werden.
Wer die Blätter hauptsächlich zur Aromatisierung verwendet, kann größere Blattstücke vor dem Servieren auch wieder entfernen.
Dosierung
Für ein Gericht mit etwa 2–4 Portionen zunächst ungefähr 5–10 getrocknete Curryblätter verwenden.
Die benötigte Menge hängt von Größe, Trocknungsgrad und Aromaintensität der Blätter sowie vom jeweiligen Gericht ab.
Zutaten
100 % Curryblätter, getrocknet.
Vorausgesetzt, dein Produkt besteht laut Lieferantenspezifikation tatsächlich ausschließlich aus Curryblättern.
Allergene
Bei einem reinen Produkt aus 100 % Curryblättern ergibt sich aus der Zutat selbst keines der 14 kennzeichnungspflichtigen Hauptallergene.
Spurenhinweise nur entsprechend der Lieferantenspezifikation und den tatsächlichen betrieblichen Gegebenheiten angeben.
Lagerung
Trocken, kühl, lichtgeschützt und gut verschlossen lagern. Vor Feuchtigkeit schützen.









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